Offizielle Begegnungen

Veranstaltungen im Rahmen des ?Weimarer Dreiecks? fanden zunächst auf der Ebene der Außenminister statt. Im Laufe der Zeit wurden sie auf ?Gipfeltreffen? der Staats- und Regierungschefs ausgeweitet und schließlich  auf Ministerebene um Treffen ausgewählter Ressorts der drei Länder ergänzt.

Auf polnische Initiative trafen am 21. September 1993 erstmals die Staatspräsidenten der drei beteiligten Länder, Francois Mitterand, Lech Walesa und Richard von Weizsäcker, anläßlich der Verleihung von Ehrendoktorwürden durch die Universität Danzig im Zeichen des ?Weimarer Dreiecks? zusammen.

Wiederum auf polnische Initiative fand am 21.Februar 1998 in Posen ein trilateraler ?Gipfel? auf Ebene der französischen und polnischen Staatspräsidenten, Jacques Chirac und Aleksander Kwasniewski, und des deutschen Bundeskanzlers Helmut Kohl statt.

Unter Beteiligung von Jacques Chirac, Aleksander Kwasniewski und Gerhard Schröder wurden diese ?Gipfeltreffen? am 7. Mai 1999 in Nancy, am 27. Februar 2001 in Neustadt/Weinstrasse (Hambach), am 9. Mai 2003 in Breslau  und am 19. Mai 2005 zum zweiten Mal in Nancy durchgeführt.

Das 7. Weimarer Gipfelgespräch, zu dem Bundeskanzlerin Angela Merkel anläßlich des 15. Jahrestages der Gründung des Weimarer Dreiecks die Staatspräsidenten Frankreichs und Polens, Jacques Chirac und Lech Kaczynski am 3. Juli 2006 an den Ursprungsort Weimar eingeladen hatte, mußte in letzter Minute wegen einer gesundheitlichen Indisposition des polnischen Präsidenten abgesagt werden. Das Gipfeltreffen hat auf Einladung von Bundeskanzlerin Angela Merkel am 5. Dezember 2006 mit dem französischen Staatspräsidenten Jacques Chirac und dem polnischen Staatspräsidenten Lech Kaczynski in der Alten Abtei in Mettlach (Saar),  stattgefunden.