1000 Jahre Europäisch-Jüdische Kultur in Deutschland, Frankreich und Polen - Wissen gegen Feindbilder

Unter Schirmherrschaft von:

Die jüdische Kultur hat einen bedeutenden Einfluss auf die europäische Wertentwicklung genommen. Innerhalb der Bereiche der Medizin, der Wissenschaft und der Literatur sowie der Kunst und der Musik wie auch in der Politik konnte dieser Einfluss einen äußerst fruchtbaren Beitrag in Europa leisten.

In einer groß angelegten Wanderausstellung mit Begleitveranstaltungen und Publikationen soll aufgezeigt werden, wie sich das Verhältnis zwischen der jüdischen und nicht-jüdischen Bevölkerung in Deutschland, Frankreich und Polen in den letzten 1000 Jahren entwickelt hat und wo wir heute stehen.

Auch auf Grund des wieder aufkeimenden Antisemitismus in Europa kann dieses geplante Projekt dazu beitragen, Wissen zu vermitteln und Voreingenommenheiten entgegen zu wirken. Zudem wird deutlich werden, dass Antisemitismus und Rassismus der gesamten Bevölkerung einen erheblichen Schaden zufügen.

Ziel des Projekts ist es, Gemeinsamkeiten aufzuzeigen und vorhandene Vorurteile abzubauen sowie den gegenseitigen Austausch in unserem vereinten Europa zu fördern.

Ausstellungsorte: Berlin, Warschau, Paris u.a.

Projektleiterin : Elisabeth Odendahl, Kulturjournalistin, Köln
Kontakt: wirsindeuropa@web.de

Wissenschaftliches Team:

Prof. Dr. Friedrich Battenberg, Historiker, Historisches Staatsarchiv Hessen, Darmstadt

Prof. Dr. Dieter Bingen, Politikwissenschaftler, Deutsches Polen Institut, Darmstadt

Prof. Dr. Françoise Guesnet, Sozialwissenschaftler und Historiker, University of Oxford, Universität Potsdam

Dr. Werner Jung, Historiker, NS-Dokumentationszentrum, Köln

Unterstützer und Befürworter:

Frank-Walter Steinmeier, Außenminister der Bundesrepublik Deutschland, Berlin

Philppe Douste-Blazy, Außenminister der Republik Frankreich a.D., Paris

Dr. Andrzej Byrt, Botschafter der Republik Polen, a.D., Warschau

Dr. h.c. Ralph Giordano, Schriftsteller, Köln

Prof. Dr. Alfred Grosser, Publizist, Paris

Dr. Klaus Hänsch, EU-Parlamentspräsident a.D, Köln

Prof. Dr. Gert Weisskirchen, MdB, Berlin

Sponsoring bisher:

Europäische Zentralbank

Westdeutsche Lottogesellschaft